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Sandy (Michael Douglas), der Schauspiellehrer und sein ehemaliger Agent und bester Freund Norman (Alan Armin) sind ein Glücksfall für die Serienwelt. Die beiden haben eigentlich nichts gemeinsam. Sandy ist ein Lebemann, ehemaliger Hollywoodschauspieler, drei Mal geschieden und genießt das Leben immer noch in vollen Zügen. Norman ist da konservativer. Ein Zyniker, für den das Leben durch den Tod seiner Frau nicht mehr viel zu bieten hat. Was sie verbindet sind die Widrigkeiten des hohen Alters. Bei jeder Gelegenheit kommen Themen zur Sprache, die in der Gesellschaft sonst eher keinen Platz haben, früher oder später aber doch jeden betreffen. Alles dreht sich um das körperliche Un-wohlbefinden und die Frage, ob man im hohen Alter noch eine Beziehung eingehen kann.

In The Kominsky Method hat man schon im letzten Jahr von Beginn an gemerkt, dass die Darsteller einen großen Spaß bei der Arbeit haben und das schlägt sich natürlich auf die Stimmung der ganzen Serie nieder. Wer den Auftritt von Michael Douglas in den sozialen Medien kennt, der weiß, dass ihm der Schalk aus den Augen schaut.

Wenn es einen nicht stört, zwei alten Männern dabei zuzuhören, wie sie sich immer wieder über ihren Harndrang auf dem laufenden halten, wird mit The Kominsky Method auch im zweiten Jahr eine Freude haben. Neben den pointierten Dialogen schlägt die Serie gegen Ende der zweiten Staffel aber auch ernste Töne an, allerdings ohne dabei den Pfad einer Comedyserie zu verlassen.

Die Serie hat einige Stargäste zu bieten. Wer errät, wer der junge Mann ist, der am Ende der Staffel als Enkel von Norman seinen Auftritt hat?

Ob es eine dritte Staffel geben wird, erfahren wir im Jänner 2020. Die Zeichen dafür stehen aber gut, vorausgesetzt die Darsteller erfreuen sich auch im echten Leben bester Gesundheit.


THE KOMINSKY METHOD Staffel 1 + 2 – nach einer Idee von Chuck Lorre (Two and a Half Men, The Big Bang Theory) – jetzt bei Netflix.

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