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Unverfilmbar. Das galt lange Jahre auch für die dem Film zugrundeliegende Science-Fiction-Comic-Serie „Valerian und Veronique“ (Originaltitel: Valérian et Laureline) von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières aus den 1960 Jahren. Erst durch James Camerons Arbeit an „Avatar“ sah Luc Besson die technischen Vorraussetzungen geschaffen, den Stoff umzusetzen. VALERIAN wartet mit komplexen animierten Welten und einer ganzen Armada an Außerirdischen auf.

In grellen Farben wird vom Agentenpärchen Valerian und Laureline erzählt. Sie sind schon zu Beginn ein Paar. Die Geschichte spart das Vorspiel aus und nach dem Motto „was sich liebt, das neckt sich“ reisen sie mit Lichtgeschwindigkeit von einem Auftrag zum nächsten. Durchaus unterhaltsam.

Dem Humor und manch origineller Idee wird aber durch platte Dialoge der Wind aus den Segeln genommen. VALERIAN ist ein Genuß für die Augen aber darüber hinaus weniger geglückt. Laureline (Cara Delevingne) ist nur Beiwerk, nur selten darf auch sie ihr Können beweisen. Von gleichberechtigten Partner kann hier nicht die Rede sein. Am Ende muss sie Valerian (Dane DeHaan) von der Macht der Liebe überzeugen.

Dabei ist der Film eines der wenigen positiven Beispiele dafür, wie effektiv 3D eingesetzt werden kann. Aufgrund des mangelnden Erfolges – trotzdem hält sich der Film bereits vier Wochen in den Kinos – wird sich Bessons Wunsch nach dem Start einer Serie eher nicht erfüllen.

Luc Besson F 2017 138 Min.

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